690,00EUR

Compendium der Pharmacie, Godeffroy, Wien 1882
[2493]

Compendium der Pharmacie, Godeffroy, Wien 1882 , Compendium der Pharmacie. Chemisch-Pharmaceutische Präparatenkunde mit Berücksichtigung der Pharmacopoea Austriaca, Hungarica, Germanica und der oesterreichischen Militär-Pharmacopoea. Mit erläuternden Illustrationen, nebst Sammlung der( .)Gesetze(.) Godeffroy, Richard; Verlag: Wien, Perles,, 1882 2Bde. XC, 1098 S., 1 Bl.; 8°, je 23 x 15 cm., gering stockfleckig orig. geprägter Leineneinband, Rücken im Mai 1984 "fachmännisch restauriert. Neuer Kunstlederrücken (der alte Rücken fehlte) eingefügt" Sehr selten. Einige Textillustrationen. Richard Max Victor Godeffroy (* 26. August 1847 in Wien; † 22. Oktober 1895 ebenda) war ein österreichischer Chemiker. Er entstammte der Hugenotten-Familie Godeffroy, die sich in der Schifffahrt und im Überseehandel hervorgetan hatte. Sein Großvater war von Hamburg nach Österreich übergesiedelt. Seine Mutter Gabrielle war eine geborene du Rieux. Nach dem Besuch des Schottengymnasiums studierte er bis 1868 Pharmazie an den Universitäten Wien und Gießen. Ab 1870 war er Assistent an der Universität Wien und ab 1871 Leiter der pharmazeutischen Schule des Wiener Apothekerhauptgremiums. Ab 1872 veröffentlichte er alljährlich Untersuchungsergebnisse über die Analyse von Medikamenten und Mineralwässern. 1876 promovierte er bei Heinrich Will an der Universität Gießen mit der Arbeit Bestimmung des Atomgewichts von Cäsium und Rubidium zum Dr. phil. 1879/80 gewann Wilhelm Exner ihn für das Projekt des neugegründeten Technologischen Gewerbemuseums in Wien. Er wurde Mitbegründer der Sektion für Färberei, Bleicherei, Druckerei und Appretur, aus der später die Sektion für chemisches Gewerbe hervorging, an der er als Professor lehrte. Godeffroy widmete sich der chemischen Technologie des Holzes, entwickelte ein neues Verfahren zum Schwarzbeizen und unternahm Versuche zur Holzschliff-Papierproduktion. Er war auch Gründer und erster Vorstand des Laboratoriums des Allgemeinen Österreichischen Apothekervereins. Er heiratete Adelheid Ottilie Augustine Hrdlicka aus Temeschwar, die bei Theodor Leschetizky Klavier studiert hatte. Ihre Tochter, Ottilie Helene Angela Godeffroy (1880–1971) wurde Schauspielerin, ab 1899 unter dem Namen Tilla Durieux. Richard Godeffroy erkrankte an Krebs und musste Anfang 1895 seinen Beruf aufgeben.[3] Veröffentlichungen Über Kunstbutter, Seite 146–150, in Mittheilungen aus der pharmaceutischen Schule in Wien, 1877 Studien über die mikroskopischen Reactionen der China-Alkaloide; 1878 Compendium der Pharmacie. Chemisch-Pharmaceutische Präparatenkunde mit Berücksichtigung der Pharmacopoea Austriaca, Hungarica, Germanica und der oesterreichischen Militär-Pharmacopoea; Wien, Perles, 1882 Einige neue Farbbeizen der Hölzer; 1883 Über die quantitative Bestimmung des Holzschliffs im Papier; 1888, 1889, 1891 Einige statistische Daten über die Mineral- und Heilquellen Europas; 1892
Compendium der Pharmacie, Godeffroy, Wien 1882 by Godeffroy, Dr. Richard, 1847-95
Reviews
Quick Find
 
Use keywords to find the product you are looking for.
Advanced Search
Languages
English Deutsch
Manufacturers