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Karl II, Herzog v. Braunschweig, Memoiren, 2 Bde., Hotop, 1844-H
[1264]

Karl II, Herzog v. Braunschweig, Memoiren, 2 Bde., Hotop, 1844-HOFBIBLIOTHEK WITTELSBACH- Carl II., Herzog von Braunschweig; 1804-1872: Denkwürdigkeiten des Herzogs Carl von Braunschweig. Mit authentischen Aktenstücken. 2 Bände. Kassel: Hotop 1844. 398 S.; 813 S. Mit 2 (1 gefalt.) Tabellen. 8°, 22x13 cm., Orig. Hleinen., gering gebräunt. PROMINENTE PROVENIENZ: HOFBIBLIOTHEK WITTELSBACH Erste und einzige Ausgabe der Memoiren Karls II., "Kaum jemals ist ein verlogeneres unwürdigeres Machwerk von einem deutschen Fürsten veröffentlicht worden" (ADB). Karl II. (Braunschweig) Herzog Karl II. von Braunschweig Karl II. (* 30. Oktober 1804 in Braunschweig; † 18. August 1873 in Genf), Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, war von 1815 bis 1830 Herzog von Braunschweig. Karl war der älteste Sohn von Friedrich Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, dem „Schwarzen Herzog“, und Maria von Baden (1782–1808), Tochter von Karl Ludwig von Baden (1755–1801). Nach dem Tode seines Vaters bei der Schlacht bei Quatre-Bras trat er als Zehnjähriger dessen Nachfolge an. Wegen seiner Jugend stand er zunächst unter der Vormundschaft und Regentschaft des englischen Königs Georgs IV. von Großbritannien-Hannover, der den hannoverschen Diplomaten Friedrich Wilhelm Alexander von Linsingen als Erzieher einsetzte. Am 16. Juni 1815 wurde Karl Herzog von Braunschweig und Fürst von Oels; er übergab die Herrschaft über das Fürstentum Oels aber im Januar 1826 seinem Bruder Wilhelm. Am 30. Oktober 1823 übernahm Karl II. die Regierungsgeschäfte in Braunschweig. Politische Krise und Sturz Karl II. von Braunschweig 1827 weigerte er sich, die von Georg IV. gefassten Regierungsbeschlüsse sowie die von diesem erlassenen Verordnungen uneingeschränkt anzuerkennen. Er verursachte damit einen Streit innerhalb des Hauses Großbritannien-Hannover, der bis vor den Bundestag (Deutscher Bund) in Frankfurt gelangte. Erst 1830 wurde dieser Streit durch einen Widerruf Karls beigelegt. Des Weiteren weigerte sich Karl II. die im Jahre 1820 eingeführte „Erneuerte Landschaftsordnung“ anzuerkennen, was wiederum zum Konflikt mit den Braunschweigischen Landständen führte. Auch innerhalb der Stadt Braunschweig wuchs die ständische Opposition von Adel, Beamten und Bürgerschaft gegen den Herzog und führte schließlich am 7. September 1830 zu einem Aufstand der Braunschweiger Bevölkerung gegen den wegen seiner Prunksucht „Diamantenherzog“ genannten Fürsten. Während dieser „Revolution“ brannte die alte barocke Residenz bis auf die Grundmauern nieder. Karl II. floh noch am selben Tag aus der Stadt, begleitet von seinem Kabinettsdirektor Bitter und Teilen seines Hofstaates. Sein Bruder Wilhelm folgte Karl nach, anfangs noch mit dessen Zustimmung. Mit seiner Absetzung wollte sich Karl jedoch nicht abfinden. Angesichts des schwebenden Streits beauftragte ein Bundestagsdekret vom 2. Dezember 1830 Wilhelm damit, vorläufig die Regierung des Landes zu führen. Seine Gegner trachteten danach, Karl für absolut regierungsunfähig zu erklären. Wilhelm übernahm am 20. April 1831 unter dem Hinweis, die Bemühungen um friedliche Streitbeilegung seien vergeblich geblieben, offiziell die Regierung des erledigten Herzogtums. Die Entmachtung Karls wurde im Juli 1832 bestätigt. Seitdem wurde Herzog Wilhelm als stimmführendes Mitglied des Deutschen Bundes betrachtet. Leben im Exil Das Monument Brunswick in Genf wurde von der Stadt als Grabmal für Herzog Karl II. errichtet Reiterstandbild Herzog Karls II. von Auguste Cain in Genf, vormals auf der Spitze des Monument Brunswick Karl betätigte sich weiterhin politisch, beraten von seinem Kabinettsdirektor Bitter und dem Staatsrat Georg Klindworth. Seine anhaltenden Bemühungen, auf den braunschweigischen Thron zurückzukehren, fanden jedoch in Deutschland und den europäischen Hauptstädten keine wirksame politische Unterstützung. Sein restliches Leben verbrachte Karl, der weiterhin im Rufe des Exzentrikers stand, in Spanien, England, Frankreich und der Schweiz. Bekanntheit errang er als Amateurspieler in der Geschichte des Schachspiels. Im Jahr 1858 verlor er zusammen mit Graf Isoard während einer Pariser Opernaufführung eine berühmte Partie gegen das amerikanische Schachgenie Paul Morphy. Karl starb 1873 unverheiratet in Genf. Sein beträchtliches Vermögen, welches er hauptsächlich in Diamanten angelegt hatte, vererbte er unter Auflagen dieser Stadt. Noch heute erinnert dort Karls monumentales Grabmal, das sog. Monument Brunswick, an diese Erbschaft. Obwohl er nicht verheiratet war hatte er eine illegitime Tochter Elisabeth Wilhelmine mit der Lady Charlotte Colville, die Anspruch auf einen Teil dieses Erbes erhob.
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