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Ludwig Friedrich v.Württ., Portrait, Merian M., 1637
[D 1074]

Ludwig Friedrich v.Württ., Portrait, Merian M., 1637 Verlegt in Theatrum Europaeum, Teil II, anno 1637, Blattmaß: 31x19 cm.. Ludwig Friedrich von Württemberg-Mömpelgard (* 29. Januar 1586 in Mömpelgard; † 26. Januar 1631 ebenda) war Begründer einer Seitenlinie des württembergischen Herzogshauses und Herzog von Württemberg-Mömpelgard. Ludwig Friedrich von Württemberg kam als fünftes Kind und zweitältester Sohn von Herzog Friedrich I. von Württemberg und der Prinzessin Sibylla von Anhalt auf Schloss Mömpelgard zur Welt. Ludwig Friedrichs älterer Bruder Herzog Johann Friedrich von Württemberg sprach ihm am 28. Mai 1617 im „Fürstbrüderlichen Vergleich“ sämtliche linksrheinischen Besitzungen Württembergs (Mömpelgard, Reichenweiher, Horburg) mit voller Landeshoheit zu. Damit wurde Ludwig Friedrich zum Begründer der jüngeren Seitenlinie Württemberg-Mömpelgard. Seine Regierung stand unter den Belastungen des Dreißigjährigen Kriegs, die auch in Mömpelgard zu Hungersnot und Pestepidemie führten. Nach dem Tod seines Bruders Herzog Johann Friedrich am 28. Juli 1628 wurde er als Vormund des erst vierzehnjährigen Eberhard III. nach Stuttgart berufen. Seine dortige Amtszeit war geprägt durch die Auseinandersetzungen nach dem Restitutionsedikt Kaiser Ferdinands II., durch das Württemberg etwa ein Drittel seines Territoriums verlor. Im November 1630 kehrte er krank nach Mömpelgard zurück, wo er am 26. Januar 1631 starb.
Ludwig Friedrich v.Württ., Portrait, Merian M., 1637 by Merian Matthäus, 1593-1650
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