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La Basse Partie Du Cercle Du Haut-Rhein (1691) Original Kupferst
[4268]

La Basse Partie Du Cercle Du Haut-Rhein (1691) Original Kupferstich von Nicolas Sanson, verlegt bei Alexis-Hubert Jaillot im Jahre 1691. Schöne, grossformatige Karte Hessens zwischen Main und Weser. Westen: Rhein von Kaub bis Köln, Norden: Lippstadt, Paderborn, Göttingen, Osten: Northausen, Gotha, Süden: Wiesbaden, Frankfurt. Links oben figurale Textkartusche mit Rollwerk, Flußgöttern, Putten mit Weinfässern und Weinanbau "La Basse Partie Du Cercle Du Haut-Rhein : divisé en tous ses Estats et Souverainetés ; Avec Privilege du Roy pour Vingt Ans, 1691 / dressé sur les Memoires les plus Nouveaux Par le Sr. Sanson". Rechts unten figurale und florale Kartusche (Jagd) mit Meilenanzeiger (Mille Pas Geometriques ou Milles d'Italie, Lieües Communes d'Allemagne); Mit Suchnetz. Titelleiste unter der Karte "La Basse Partie Du Cercle Du Haut Rhein, Ou Sont Le Landgraviat De Hesse, Les Abbayes De Fulde, Et D'Hirschfeld, Les Comtés De Weilbourg, Wisbaden, Waldeck, Solms, Hanaw, Isenburg, Witgenstein, Westerburg, Et Les Villes Imperiales De Francfort, Fridberg, et Westlar". Vgl. Mireille Pastoureau, Les Atlas Imprimés en France avant 1700. In: Imago Mundi, Vol. 32. (1980), pp. 45-72. Angaben zur Landkarte im Überblick: Verleger / Kupferstecher: Sanson, Guillaume * 1633-1703* ; Jaillot, Alexis-Hubert *1632-1712* Erschienen: Paris : H. Iaillot, 1691 Größe der Abbildung : 84 x 52 cm Größe des Blattes: 98 x 63 cm Am Kopf und Fuß etwas wasserfleckig, min. Randrisse ausserhalb der Darstellung Nicolas Sanson, der Ältere (* 20. Dezember 1600 in Abbeville, Frankreich; † 7. Juli 1667 in Paris) war ein französischer Kartograph. Seine Vorfahren stammten aus Schottland. In den Jahren 1618 bis 1667 schuf Sanson etwa 300 einzelne Karten sowie Atlanten und illustrierte Texte. Seine Arbeit wurde von seinen Söhnen Nicolas Sanson (* 1626 Schottland; † 27. August 1648 in Paris), Adrien Sanson († 1708) und Guillaume Sanson († 1703), seinem Neffen Pierre Duval (* 1619; † 1683), seinem Enkel Pierre Moulard Sanson († 1730) und Gilles Robert de Vaugondy (* 1688; † 1766) fortgeführt. (Wikipedia) Angaben zum Kupferstecher / Verleger: Alexis Hubert Jaillot, ( * 1632 in Avignon, + 1712 in Paris), Königlicher Geograph und Kupferstecher Jaillot folgte im Jahre 1657 seinem älteren Bruder Piere Simon nach Paris. Seit 1664 war er dort Schüler an der Akademie St. Lukas. 1665 war er bereits „sculpteur du roi“. Nach der Eheschließung mit der Tochter des hauptsächlich Landkarten kolorierenden und vertreibenden Kupferstichhändlers Nicolas Berey widmete er sich ausschließlich der Geographie und dem Kartenstechen. Seit 1678 durfte er sich „sculpteur et géograph ordinaire du roi“ nennen. In den Jahren 1668 bis 1699 gab er die nach Zeichnungen der Sansons (Vater und Söhne) hergestellten „Quatre parties du monde“ heraus. 1681 erschien der „Atlas nouveau“, später erweitert als „Atlas francais“ (2 Bände), der Ludwig IX. gewidmet war. Ferner veröffentlichte er das Seekartenwerk „Le Neptune Francais ...“, 1693.
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