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Knorpelmöhre, große, anno 1543, Leonhart Fuchs
[1751]

Knorpelmöhre, große, anno 1543, Leonhart Fuchs Altkoloriert, hinter passepartout montiert, 47x35 und 33x21 cm.. Ammey ( XXXVIII ) Abbildung: Seite 97 Deutsch: Knorpelmöhre, große English: Weed, false bishop's Francais: ammi commun Latein: Ammi majus Namen. D As kraut so wir von seinem Griechischen unnd Lateinischen namen her Ammi / haben auff Teütsch genent Ammey / würt in den Apotecken Ameos geheyssen. Gestalt. Ammey hat einen runden unnd grünen stengel / mit vil kleinen zweigen unnd schossen. Seine bletter seind lang / und ringßumbher zerkerfft / am gipffel bringt es kleine gestirnete weisse blümlin / welche zusamen sich einem schatthut vergleichen / darauß würdt ein kleines sämlin / das ist am geschmack zum theil scharpff / unnd zum theil auch bitter. Die wurtzel ist weiß / unnd hat vil kleine zäserlin. Statt seiner wachsung. Das Ammey wechst vonn jhm selbs nit im Teütschen land. Aber so mans pflantzt und säht in gärten / kompt es gern / unnd zeühet sich alle jar selbs durch den abgefallen samen widerumb. Zeit. Blüet im Augstmonat am meysten / unnd bringt darnach seinen samen / der in der artzney gebraucht würdt. Die natur und complexion. Der sam dises krauts ist warm und trucken / volkomenlich im dritten grad. Die krafft und würckung. Der sam vertreibt die bläst unnd grimmen im leib. Treibt den harn / unnd bringt den frawen jhre blödigkeyt / ist nützlich denen so vo einem gifftigen thier gebissen seind / wann man denselbigen mit wein seüdt und darnach trinckt. Diser sam ist nützlich das man jhn mit den kleinen goldwürmlin / welche Cantharides genent werden / vermische / dann er wendet jhren schaden / den sie sonst wo mans allein nimpt / mit sich bringen. Wann man disen samen mit hönig vermischt überstreicht / so verzert er das undergerunnen blut. Mit hartz vermengt und angezündt / oder auff ein glut gelegt / unnd von unden auff den dampff zu sich genomen / reyniget er die muter. Man sagt auch wann die weiber / so sie mit den manne zuschaffen haben / daran schmecken / das sie destleichter empfangen. Leonhart Fuchs (1501 – 10 May 1566), sometimes spelled Leonhard Fuchs,[1] was a German physician and botanist. His chief notability is as the author of a large book about plants and their uses as medicines, i.e. a Herbal Book. It was first published in 1542 in Latin. It has about 500 accurate and detailed drawings of plants, which were printed from woodcuts. The drawings are the book's most notable advance on its predecessors.[2] Although drawings were in use beforehand in other Herbal books, Fuchs' Herbal book proved and emphasized high-quality drawings as the most telling way to specify what a plant name stands for. The botanical genus Fuchsia is named in his honour, and consequently the colour fuchsia. Fuchs was born in 1501 in Wemding in the Duchy of Bavaria. After attending a school in Heilbronn, Fuchs went to the Marienschule in Erfurt, Thuringia at the age of twelve, and graduated as Baccalaureus artium. In 1524 he became Magister Artium in Ingolstadt, and received a doctor of medicine degree in the same year. From 1524-1526 he practiced as a doctor in Munich, until he received a chair of medicine at Ingolstadt in 1526. From 1528-1531 he was the personal physician of Georg, Margrave of Brandenburg in Ansbach. Fuchs was called to Tübingen by Ulrich, Duke of Württemberg in 1533 to help in reforming the University of Tübingen in the spirit of humanism. He created its first medicinal garden in 1535 and served as chancellor seven times, spending the last thirty-one years of his life as professor of medicine. Fuchs died in Tübingen in 1566. Scientific views Like his medieval predecessors and his contemporaries, Fuchs was heavily influenced by the three Greek and Roman writers on medicine and materia medica, Dioscorides, Hippocrates, and Galen. He wanted to fight the Arab hegemony in medicine, as it had been transmitted by the Medical School of Salerno, and to "return" to the Greek authors. But he saw the importance of practical experience as well and offered botanical field days for the students, where he demonstrated the medicinal plants in situ. He founded one of the first German botanical gardens MOUNTED BEHIND PASSEPARTOUT, SIZE: 40x30 and 30x20 cm.. Leonhart Fuchs (* 17. Januar 1501 in Wemding; † 10. Mai 1566 in Tübingen) war ein deutscher pflanzenkundiger Mediziner. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „L.Fuchs“. Zusammen mit Otto Brunfels und Hieronymus Bock zählt er zu den „Vätern der Botanik“. Er war der Sohn des Wemdinger Bürgermeisters Hans Fuchs († 1505). Nach der Schulzeit in seiner Heimatstadt Wemding, in Heilbronn und in Erfurt studierte Fuchs 1515 an der Universität Erfurt Philosophie und Naturlehre. 1516 kehrte er nach Wemding zurück, wo er eine Privatschule öffnete, aber bereits ein Jahr später wieder schloss. 1519 studierte er an der Universität Ingolstadt unter dem Humanisten und Hebraisten Johannes Reuchlin Griechisch, Latein und Hebräisch sowie Philosophie, erhielt 1521 mit dem Magister die Lehrberechtigung und begann im gleichen Jahr in Ingolstadt mit dem Medizinstudium. 1524 wurde er Doktor der Medizin. 1524/25 praktizierte er Medizin in München und lehrte ab 1526 Medizin in Ingolstadt. 1528 trat er nach Konflikten mit der konservativen katholischen Führung als Leibarzt in den Dienst des Ansbacher Markgrafen Georg der Fromme. 1531 wurde er erneut nach Ingolstadt berufen, kehrte aber 1533 wieder nach Ansbach zurück. 1535 erhielt er eine Professur der Medizin an der Universität Tübingen, wo er siebenmal (1536, 1540, 1546, 1549, 1554, 1560, 1564) Rektor war und mit seiner großen Familie im noch existierenden „Nonnenhaus“ wohnte. Er führte botanische Exkursionen durch und legte einen Arzneipflanzengarten an, den ersten botanischen Garten der Universität und einen der ältesten der Welt überhaupt.[1] Kaiser Karl V. erhob ihn in den Adelsstand. Fuchs gilt als einer der Väter der Pflanzenkunde, als Hauptvertreter des Neu-Galenismus. Er verfasste über 50 Bücher und Streitschriften. Seinen großen Ruhm verdankt er in erster Linie seinen Kräuterbüchern. 1542 erschien in lateinischer Sprache mit De Historia Stirpium commmentarii insignes sein erstes Kräuterbuch, 1543 das höchst einflussreiche New Kreüterbuch als deutsche Ausgabe. In beiden Werken werden jeweils über 400 europäische und 100 exotische Pflanzen beschrieben und in 511 Holzschnitten dargestellt. Für eine erweitere Ausgabe der Historia fand er keinen Verleger; das umfangreiche Manuskript mit über 1500 Pflanzenbildern gelangte nach seinem Tod nach Wien in die Österreichische Nationalbibliothek, wo es bis heute vollständig erhalten ist. Von seinen Kräuterbuch-Tafeln haben sich dagegen nur noch wenige Exemplare erhalten. HINTER PASSEPARTOUT MONTIERT, 40x30 und 30x20 cm..
Knorpelmöhre, große, anno 1543, Leonhart Fuchs by Fuchs Leonhart, 1501-1566
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